Einerseits wollen die Grünen den Motorsport verbieten:
“Frei nach dem Prinzip “we love to entertain you” wird hier dem Klima eingeheizt. Dieser sinn- und zwecklose “Sport” muss endlich verboten werden! Die Grüne Jugend Bayern fordert deshalb ein weltweites Verbot jeglicher Formen des durch umweltschädigende fossile Brennstoffe betriebenen Motorsports”, erläutert Stefan Christoph, Sprecher der Grünen Jugend Bayern.
Andererseits machen die unterfränkischen Grünen für ihren Wahlkampf eine lustige Bootsfahrt. Doch nicht etwas mit einen öko-kompatiblen Segelboot. Nein, mit einem ganz ordinären Ausflugsdampfer. Da verbrennen die Grünen zu ihrem Vergnügen doch tatsächlich richtig viel Diesel (vielleicht sogar Schweröl), aber Gut-Menschen dürfen das ja. Nur der einfache Normal-Bürger soll sich bitte nicht daran erfreuen, wenn ein paar Autos ein paar Runden drehen.

















August 24th, 2008 um 11:27
Naja, wenn die Grünen erwachsen werden, werden sie feststellen, dass Motorsport seit jeher der Entwicklung und der Finanzierung von Entwicklung neuer innovativer und effizienterer Technologien dient. Und dass sie dem Endziel eines umweltverträglichen und nachhaltigen KFZ-Verkehr mit dem Motorsportverbot nur in den Rücken schießen würden. Gebt ihnen noch etwas Zeit…
August 26th, 2008 um 16:14
In Berlin gab es ja vor ein paar Monaten einen ähnlichen Vorfall. Da sprach sich der Landesverband der Grünen in Berlin für ein Verbot von Heizpilzen aus, wie sie ja im Winter vor vielen Kneipen und Restaurants stehen.
Ein paar Tage später kam raus, dass die Grünen für irgendeines ihrer Parteifeste selbst über 10 dieser Heizpilze bei einem Berliner Anbieter gemietet hatten. Die Rechnung des Anbieters der Heizpilze wurde der Presse zugespielt. Nach diesem eindeutigen Beweis für die Doppelzügigkeit der Grünen wurde die Sache für sie ziemlich peinlich!
September 2nd, 2008 um 13:18
Hier die Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Bayern in voller Länge. Nur um den LeserInnen eine eigene Meinung zur PM zu bilden und sich nicht nur mit der verkürzten Darstellung zufrieden zu geben.
Übrigens handelt es sich um eine Pressemitteilung der GRÜNEN JUGEND Bayern und nicht um eine Pressemittelung der GRÜNEN.
Motorsport neu gedacht
Nürnberg – Dieses Wochenende findet erneut das DTM-Rennen auf dem
Norisring in Nürnberg statt.
Zehntausende Fans werden zu diesem Hightlight erwartet. Die GRÜNE JUGEND
Bayern kritisiert diese Großveranstaltung und die damit einhergehenden
Klima- und Umweltschäden aufs Schärfste!
“Frei nach dem Prinzip “we love to entertain you” wird hier dem Klima
eingeheizt. Dieser sinn- und zwecklose “Sport” muss endlich verboten
werden! Die GRÜNE JUGEND Bayern fordert deshalb ein weltweites Verbot
jeglicher Formen des durch umweltschädigende fossile Brennstoffe
betriebenen Motorsports”, erläutert Stefan Christoph, Sprecher der GRÜNEN
JUGEND Bayern.
“Ein weiteres Bestehen des Autosports könnte nur dann in Erwägung gezogen
werden, wenn zukünftig die Forschung und das Testen von Betrieben mit
regenerativen Energien im Mittelpunkt stehen würden. Dies würde erhebliche
Investitionsmengen für neuartige Antriebe zur Folge haben. Wir brauchen
neue Antriebstechnologien, wenn wir unseren Planeten schützen wollen.”, so
Swantje Fischer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern. “Bei der
Motorsportindustrie sind die Auswirkungen des Klimas und dessen Bedeutung
anscheinend noch nicht angekommen. Das Versiegen der Rohstoffe wird vor
dieser Industrie nicht halt machen. Wir müssen im Bereich der Treibstoffe
unabhängig werden, um innovativ und somit autak zu werden. Die Zukunft
gehört uns, den Alternativen!”
September 11th, 2008 um 00:26
Yup, völlig richtig. Die Motorsport-Industrie hat die Zeichen der Zeit schon seit Jahren verpennt. Leider auch die Veranstalter und die Stadt Nürnberg. Und die deutsche Auto-Industrie eh.
Nix gegen den Rennsport – aber warum muß der unbedingt mit fossilen Brennstoffen stattfinden. Warum nicht Rennsport mit ökologisch einwandfreien Antrieben? Vielleicht schafft mit solchen Rennen sogar die deutsche Autoindustrie irgendwann mal den Gedankensprung auf andere Energiequellen zu setzen und damit wieder zukunftsfähig zu werden. Falls nein, müssen wir irgendwann mal alle japanische Autos fahren. Wollen wir das?