Massenunterkünfte für Flüchtlinge sind menschenfeindlich!

Mo, Nov 23, 2009

Allgemein

Forchheim, 23.11.09. Die Jungen Liberalen Bayern fordern nach dem Gutachten des Bayerischen Flüchtlingsrats die CSU erneut auf, die Wohnbedingungen für Flüchtlinge in Bayern zu verändern. So sollen Flüchtlinge zukünftig in Privatwohnungen und nicht mehr in den teils unzumutbaren Flüchtlingslagern untergebracht werden.

Hierzu erklärt der Landesvorsitzende der Jungen Liberalen Bayern, Sebastian Körber MdB: “Schimmel an den Wänden, kleine Räume für mehrköpfige Familien, Ratten unter den Containern – das ist für zahlreiche Flüchtlinge in Flüchtlingslagern ihr Zuhause. Zwar reichen solche menschenrechtswidrigen Lebensumstände für Menschen- und Bürgerrechtler aus, um für eine Schließung dieser Lager zu kämpfen. Für die CSU aber sind diese asozialen Lebensbedingungen bislang kein Grund gewesen, unsere Forderung nach einem Ende dieser Lager in die Tat umzusetzen.”

Nun sei jedoch durch ein Gutachten des Bayerischen Flüchtlingsrats laut SZ bekannt geworden, dass eine Unterbringung der Flüchtlinge in Privatwohnungen sogar günstiger als in den Flüchtlingslagern wäre. Körber hierzu: “Es ist im Grunde eine Schande, dass man bei den Konservativen sogar mit dem Geld argumentieren muss, damit Flüchtlinge aus diesen menschenunwürdigen Massenunterkünften ausziehen können. Artikel 1 unseres Grundgesetzes gilt meines Erachtens für alle Menschen und zwar unabhängig davon, wie viel Geld unser Staat dafür aufwenden muss. Trotzdem hoffe ich nun, dass bei der CSU Bewegung in die Diskussion kommt und sie einem Umzug der Flüchtlinge in Privatwohnungen letztlich zustimmt.”

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Dieser Beitrag wurde geschrieben von:

Manuel Roehrich - hat bereits 34 Beiträge auf JuLis Bayern – Das Weblog verfasst.

Stellv. Landesvorsitzender der Jungen Liberalen Bayern/Pressesprecher

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