Professor Pinkwart ist Innovationsminister in Nordrhein-Westfalen. Gerade redet er darüber, wie sich eine Wissensgesellschaft zukunftsfähig gestalten lässt. Wie wichtig Innovation ist.
“Forschung und Entwicklung ist nichts anderes als die Umwandlung von Geld in Wissen. Innovation ist die Umwandlung von Wissen in Geld.”
Eine ziemlich abstrakte Rede. Er redet über “Hochgeschwindigkeitsglobalisierung”, die kleine Schwester des Turbokapitalismus, wie Alexander Brunner amüsiert in sich hinein murmelt, und möchte so wohl den Bogen zu unserem Bundskongress-Thema, der internationalen Politik schlagen. Irgendwie hängt ja alles immer zusammen.
Natürlich ist er als Minister auch für die Hochschulen in NRW zuständig, wo seine Reformen durchaus zu den mutigsten in Deutschland zählen. Das Thema kommt natürlich bei den JuLis an. Klar, sind doch viele von uns Studenten und kennen die überfüllten Hörsäle, die er gerade geißelt aus eigener Erfahrung. Die Stipendienquote möchte er ebenfalls “auf mindestens 10%” anheben.
Der Kongress zeigt sich mal wieder ziemlich diszipliniert und lauscht. Wenn auch natürlich nicht so gebannt wie gestern bei Genscher. Mal sehen, wie lang der Applaus wird.

















Januar 5th, 2008 um 18:55
der liebe Pinkwart ist ein unverfrorener Plagiator, die Definitionen
“Forschung und Entwicklung ist nichts anderes als die Umwandlung von Geld in Wissen. Innovation ist die Umwandlung von Wissen in Geld.”
stammen von Dr. Hauke Fürstenwerth, der diese in den 90er Jahren publiziert und auch hier bei uns an der Uni in Vorträgen erläutert hat, wenig abstrakt, ganz konkret
aber der war ja auch kein “liberaler” Politiker