Spitzel-Herrmann schlägt über die Stränge

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann möchte auch WhatsApp-Nachrichten überwachen lassen. Lukas Köhler, Landesvorsitzender der JuLis Bayern, stellt sich entschieden gegen diese Forderung.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann möchte auch WhatsApp-Nachrichten überwachen lassen. Lukas Köhler, Landesvorsitzender der JuLis Bayern, stellt sich entschieden gegen diese Forderung:
„Wenn es nach Herrmann geht, leben wir bald in der absoluten Überwachung. Für die Union ist die Privatsphäre der Bürger scheinbar ein Auslaufmodell, das man für vermeintliche Sicherheit getrost beiseitelegen kann. Wir halten Herrmanns Wunsch nach einer WhatsApp-Überwachung für den Wunsch nach einer orwellschen Gesamtkontrolle. Wir wissen doch, wie das endet. Zuerst erhält die Polizei Zugriff auf die Gespräche Krimineller. Danach kommen die Geheimdienste und lesen die Gespräche aller Bürger mit. So ebnet der Plan von Herrmann den Weg für einen weiteren Aspekt des Überwachungsstaats, der seinen eigenen Bürgern misstraut. Sicherheit wird durch eine gut ausgestattete Polizei gewährleistet, nicht durch totale Kontrolle. Hier sollte Hermann seine Hausaufgaben machen.“

Fragen zur Pressearbeit der Jungen Liberalen Bayern beantworten Dir Andre (andre.lehmann@julis-bayern.de), Melanie(melanie.pospisil@julis-bayern.de) und Michael (michael.abler@julis-bayern.de).